Was für ein Jahr war das! Wie in einer Zeit­ma­schi­ne hat sich 2020 die Welt um uns ver­än­dert, sodass wir Stra­ßen und Plät­ze, den Cam­pus, unse­re Arbeits­stät­ten und auch das Leben zuhau­se kaum mehr wie­der­erken­nen. Die umstür­zen­de Ver­än­de­rung unse­rer Lebens­ver­hält­nis­se geht ein­her mit einer unge­heu­ren Ver­lang­sa­mung der Zeit, in der alles gleich und zäh und öde zu wer­den droht.

Aber täu­schen wir uns nicht: An der Schwel­le zum Neu­en Jahr 2021 müs­sen wir uns auch den per­sön­li­chen und gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen stel­len, die schon sehr bald auf uns war­ten. Ein Zurück zur Welt wie sie ein­mal war kann und soll es nicht geben. Wir haben jetzt die Chan­ce, in vie­len Lebens­be­rei­chen neu anzu­fan­gen und gemein­sam an einer Welt zu arbei­ten, die gerech­ter, soli­da­ri­scher und nach­hal­ti­ger auf­ge­baut sein wird.

Allen guten Vor­sät­zen und Bekennt­nis­sen zum Trotz wird das kei­ne leich­te Auf­ga­be sein. Für den klei­nen Bereich, den wir mit­ge­stal­ten kön­nen, wol­len wir als Cam­pus­ge­mein­de mit ESG und KHG dabei mit­wir­ken. Unse­re Hoch­schul­ge­mein­den sol­len noch mehr als bis­her zu Orten wer­den, wo Men­schen ohne Unter­schied sich ange­nom­men füh­len und wo sie den Raum haben, um krea­tiv, mutig und kri­tisch das Leben auf dem Cam­pus und in unse­ren Kir­chen zu gestalten.

Allen, die uns im ver­gan­ge­nen Jahr dabei unter­stützt haben, sagen wir ein ganz herz­li­ches Dan­ke­schön. Und allen unse­ren Freun­din­nen und Freun­den wün­schen wir ein ganz fro­hes, glück­li­ches und gesun­des Neu­es Jahr 2021! Stel­len wir die­ses Neue Jahr unter den Segen Got­tes, auf des­sen Schutz und Weg­ge­leit wir ver­trau­en und der uns auch die Kraft gibt, anzu­pa­cken und Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Wir freu­en uns dar­auf, dies in den kom­men­den Mona­ten – wo immer es gehen wird, auch in der per­sön­li­chen Begeg­nung – mit euch gemein­sam zu tun!

Bild © Romo­lo Tava­ni / Ado­be Stock

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