Ostern in der KHG feat. Life-jacket-project

Für die Lit­ur­gie der dies­jäh­ri­gen Kar- und Oster­ta­ge hat sich die Cam­pus­ge­mein­de Regens­burg ein beson­de­res Pro­jekt über­legt. „Mit einer mobi­len Kunst­in­stal­la­ti­on aus Ret­tungs­wes­ten von den Strän­den Grie­chen­lands neh­men wir in unse­ren Got­tes­diens­ten die Schick­sa­le von geflüch­te­ten Men­schen in den Blick, die Frie­den in Euro­pa suchen“, erklärt Rena Kage­rer, Pas­to­ral­re­fe­ren­tin der Katho­li­schen Hochschulgemeinde.

Besu­cher kön­nen in den nächs­ten Got­tes­diens­ten der Katho­li­schen Hoch­schul­ge­mein­de einen Teil einer Mau­er aus Ret­tungs­wes­ten von geflüch­te­ten Per­so­nen betrach­ten. Auch the­ma­tisch ori­en­tie­ren sich die lit­ur­gi­schen Fei­ern an der „Life-Jacket-Wall“. Hin­ter der Instal­la­ti­on ste­hen die Künst­ler Fred Geor­ge und Andrew Wake­ford, die sich in vie­len Inter­views und Fotos den Flücht­lin­gen ange­nä­hert haben.

„Der inten­si­ve Ein­satz von Sta­chel­draht in der Instal­la­ti­on ver­an­schau­licht die extre­men Bedin­gun­gen des Kon­flik­tes um Syri­en. Die Ret­tungs­wes­ten – es sind authen­ti­sche Exem­pla­re aus Grie­chen­land – wur­den von den Flücht­lin­gen zur Siche­rung der gefähr­li­chen Über­fahrt benö­tigt. Doch geschlos­se­ne Gren­zen zwin­gen sie dann in Lager, die mit Zäu­nen und Sta­chel­draht bewehrt sind“, ver­deut­licht die Web­site „life jacket pro­ject“ den Hin­ter­grund der Installation.

Jeder Wes­te hef­tet zudem ein Foto der Flücht­lin­ge an, die sie auf ihrer Flucht getra­gen haben.

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