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Blaue Stun­de zum Christ­kö­nigs­sonn­tag: »Fare­well to Supergod«

20. November  @ 20:00 21:00

»Super­god« ist eine Comic-Serie, die davon erzählt, wie die Men­schen sich selbst ihre Göt­ter erschaf­fen. Es sind Men­schen, deren Fähig­kei­ten durch gene­ti­sche und tech­ni­sche Mani­pu­la­tio­nen ins Uner­mess­li­che gestei­gert wur­den. Bald schon schwin­gen sie sich zur Herr­schaft über ihre Schöp­fer auf und stür­zen mit den Macht­kämp­fen, die sie unter­ein­an­der aus­tra­gen, die Welt ins Ver­der­ben. Am Ende aber sind auch die »Super­gods« sterb­lich und gehen mit dem Pla­ne­ten Erde unter.

Unser her­kömm­li­ches Bild von Gott ist häu­fig ganz ähn­lich die­sen Comic-Gestal­ten. Gott erscheint wie eine ins Unfass­ba­re auf­ge­bla­se­ne mensch­li­che Per­son. Kein Wun­der, dass die Reli­gi­ons­kri­tik sagt: Gott ist eine ima­gi­nä­re Gestalt, auf die wir unse­re Wün­sche nach Macht und Grö­ße pro­ji­ziert haben.

Heu­te, am Christ­kö­nigs­sonn­tag, begeg­net uns im Evan­ge­li­um das Gegen­teil von Super­god: Ein ohn­mäch­ti­ger, voll­kom­men hilf­lo­ser Gott, der in der mensch­li­chen Gestalt sei­nes Soh­nes am Kreuz hängt und zu Tode gefol­tert wird. In die­ser »Blau­en Stun­de« ver­su­chen wir uns Gott anzu­nä­hern und die Bil­der, die wir uns von ihm machen, los­zu­las­sen. Gera­de in einem Gott, der buch­stäb­lich nichts ist, kann alles gebor­gen sein.

Der per­sön­li­che Gott ist nichts ande­res als ein erhöh­ter Vater.

Sig­mund Freud

Bild © warm­tail /​ Ado­be Stock

Fried­rich-Ebert-Stra­ße
Regens­burg, 93051 Deutsch­land
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